Ich glaub es ja selbst nicht, gerade noch mit Zeugwart in der Hippies Bar gesessen, ein Deko-Bier genossen, dabei dem Sonnenuntergang zugeschaut. Das ist Urlaub. Willkommen auf Phi Phi.
So langsam wurden wir mit der Insel warm. Dank Zeugwarts (gezwungener) Ortserkundung am ersten Tag, gingen wir nachts auf die Pirsch quer durch 5-Sterne Resorts und Tsunami-Truemmer und wurden schliesslich mit der Sunshine-Bar belohnt. Begruesst vom netten Sun blieben wir auf ein Bierchen, schauten dem sich im Wasser spiegelnden Mond an und Ska und Regaae-Music (so auch Seed - YES!) Wahrscheinlich lachten wir zuviel, denn alsbald bekamen wir auch mal wieder Drogen angeboten, lehnten wir natuerlich ab und bekamen dafuer fruits for free - auch gut. Dann zogen wir weiter. Keine Ahnung wie die Bar hiess, aber sie bot neben einer Feuershow auch jede Menge gute House-Music, Lasershow etc. Zeugwart und Gaby konnten sich kaum auf der Matte halten und Gaby auch nur weil Mutti-Zeugwart sie eindringlichst an ihren ersten richtigen Tauchgang erinnerte. Nicht zu viel Bier, sondern viel Schlaf. Oh je! Genau das, was Gaby NICHT wollte....don't drink and dive...jajaja mann.
Lange Vorrede kurzer Abschluss. Die restlichen Tage in Phi phi waren dem Tauchen gewidmet. So richtig glaub ichs ja selbst nicht, aber ich darf jetzt hoechst offiziell tauchen gehen. 3 Tage in folge zu unchristlicher zeit aufstehen, Alkoholeinschraenkung, bis nachts um 2 irgendwelche Chapter bueffeln usw.
Der erste Tag umfasste Therorie und erste Untergehversuche am Strand. Gaby kam sich vorr wie ein fettes walross. Und diese Safety uebungen sind sowieso total ueberbewertet und maske flooden sowieso.
Am zweiten tag wurden wir mal eben einfach mal so in den Ozean gepfiffen - zu Gabys voelligem Unverstaendnis - aber wahrscheinlich der einzigst richtige Weg. Belohnt wurden wir jungen spontanen Tauchschueler mit Riffen voll knalliger Anemonen, unzaehligen zuckersuessen Mietzies (die Biester beissen auch gerne mal), Seeschlangen, Schildkroeten, Nemos... am weltberuehmten Beach waren wir auch, wobei die Hauptattraktion dort mittlerweile die wirklich krass hohe zahl an Booten und Menschen.
Alles war wirklich perfekt und aufregend und fun, waere da nur nicht dieses graessliche paaerchen gewesen. Sie war Schwedin, er Franzose. Er in meiner Tauchgruppe und eigentlich ganz nett. Sie kam am ersten Tauchtag mit raus um mit schatzibatzi zu tauchen. Zuerst bekam sie miene angepassten flossen (Gaby ruinierte sich draufhin ihre zarten fuesschen mit ein paar ollen gummilatschen), dann konnte die alte ueberhaupt nicht tauchen. Und zu guter letzt und das war das allergeilste, dachte sich unser schmusepaar sie muessten mal haendchen halten beim tauchen und a bisserl herumbusserln. Hey, nix dagegen und wenn sies solange machen, bis das Manometer glueht, aber doch nicht wenn sie andere dabei behindern?! Haette beinahe das Riff gerammt und muesste ihn leider unter wasser etwas boese anraunzen. Klingt schwierig ist es aber nicht.....ueberlegte mir anschliessend aufm boot auch wirklich ob ich nicht beide ueber die reeling schmeissen soll...entschied mich dann lieber fuer ein nickerchen.
Den letzten tag verbrachten wir am strand und im meer - wie die nixen. Und es ist wirklich beeindruckend wieviel Sand und Korallen und was weiss ich was so alles in eine Bikini-Schluepfer passen...
Die abende liessen wir stets schoen in den strandbars ausklingen. Es ist wirklich herrlich in phi phi...wenn auch leicht ueberteuert und schliesslich fanden wir auch ein gutes cheapes hotel, zwar mit kaltem leitungssalzwasser aber dafuer zentral gelegen und sehr sauber.
Dann gings leider schon wieder zueruck nach Bangkok. Unser urlaub war fast vorbei....
Fazit: England und Deutschland sind gar nicht so weit voneinander entfernt. Australien dafuer umso mehr.
Zeugwart - 18. Mrz, 06:28
Tuesday, March 18, 2008
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